VfB Stuttgart advanced to the DFB-Pokal final with a convincing 3:1 victory over RB Leipzig. Despite Leipzig’s strong first-half performance, Stuttgart’s goalkeeper Alexander Nübel made crucial saves. Early goals from Angelo Stiller and Nick Woltemade, followed by a late strike from Jamie Leweling, secured the win. Stuttgart’s coach Sebastian Hoeneß expressed his delight, while Leipzig’s interim coach Zsolt Löw acknowledged their missed opportunities. Stuttgart will face Arminia Bielefeld in the final on May 24.
VfB Stuttgart erreicht DFB-Pokal-Finale mit starkem Auftritt
Der VfB Stuttgart hat sich mit einer beeindruckenden Leistung ins DFB-Pokal-Finale gekämpft. Angeführt von dem starken Angelo Stiller und dem präzisen Nick Woltemade, setzten sich die Schwaben am Mittwoch klar mit 3:1 (1:0) gegen RB Leipzig durch.
Stuttgart übersteht Druck und nutzt Chancen konsequent
Obwohl RB Leipzig vor allem in der ersten Halbzeit die stärkere Mannschaft war, glänzte der Stuttgarter Torwart Alexander Nübel mit mehreren Paraden. Stuttgart profitierte früh von einem erhöhten Druck. Nationalspieler Angelo Stiller verwandelte in der 5. Minute einen Kopfball aus fast 20 Metern Entfernung ins Netz.
Der belgische Ersatzkeeper Maarten Vandevoordt sah den Schuss spät und konnte nicht rechtzeitig reagieren. Kurz nach der Halbzeit erhöhte Nick Woltemade in der 57. Minute auf 2:0, bevor Benjamin Sesko für Leipzig in der 62. Minute verkürzte. Doch Stuttgart ließ sich nicht beirren und stellte durch Jamie Leweling in der 75. Minute den alten Abstand wieder her.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß äußerte sich nach dem Spiel: “Das ist ein kleiner Traum, der wahr wird. Ich war oft im Stadion in Berlin und habe darüber nachgedacht, wie es wäre, selbst Teil dieser Teams zu sein. Und jetzt ist es so.” Er betonte die Leidenschaft und den Mut, mit dem sein Team gespielt hat.
Stiller reflektierte über die letzten Wochen: “Es war klar, dass wir heute liefern mussten. Jetzt müssen wir Vertrauen aufbauen und Woche für Woche zeigen.” Über sein Tor sagte er: “So einen Schuss werde ich nicht nochmal treffen.” Woltemade lobte die Unterstützung der Fans: “Was hier los war – ‘wahnsinnig’.” Er fügte hinzu: “Jetzt werden wir feiern!”
Leipzigs Trainer Zsolt Löw äußerte sich enttäuscht: “Ich glaube, wir waren in vielen Phasen die bessere Mannschaft, aber Statistiken gewinnen keine Spiele.” Nach dem frühen Tor der Stuttgarter erholte sich Leipzig schnell und präsentierte sich unter dem interimistischen Trainer Löw aggressiv.
Die Gäste fanden immer wieder Lücken in der Stuttgarter Abwehr, insbesondere für Lois Openda, der mehrmals im Duell mit Nübel scheiterte. In der zweiten Halbzeit zeigte Stuttgart ein verändertes Spiel, wurde aggressiver und ließ den Leipzigern kaum Chancen.
Nach Woltemades Kopfball, der vom Keeper pariert wurde, kombinierte er geschickt mit Demirovic und traf präzise ins Netz. Leipzigs Freude über das Anschlusstor durch Sesko währte jedoch nicht lange, da Stuttgart schnell wieder zuschlug. In der hektischen Schlussphase verwandelte Leweling eine Ecke zum 3:1, und Leipzig konnte trotz zahlreicher Versuche, darunter ein Schuss an die Latte, kein weiteres Tor erzielen.
Am 24. Mai treffen die beiden Traditionsvereine Arminia Bielefeld und VfB Stuttgart im Finale in Berlin aufeinander. Bielefeld hat sich nach einem Sieg über den Titelverteidiger Bayer Leverkusen qualifiziert. In der Liga spielen beide Teams am kommenden Samstag um 15:30 Uhr: Stuttgart zu Gast bei VfL Bochum und Leipzig empfängt TSG Hoffenheim.