Berlin has welcomed the world of darts, yet German players remain sidelined. Michael van Gerwen openly mocks them, suggesting they excel more at watching than playing. Despite a vibrant atmosphere at events, German talent like Martin Schindler struggles to gain traction, with few notable successes. The rise of Gabriel Clemens briefly sparked hope, but overall, the lack of achievements leaves Germany as mere spectators in major competitions, as highlighted by van Gerwen’s critiques and a disappointing performance from players like Ricardo Pietreczko.
Dart-Welt zu Gast in Berlin – Ein Blick auf die deutsche Szene
Die Darts-Welt hat Berlin erreicht, doch die deutschen Spieler bleiben außen vor. In der Elite-Liga fehlt es an Talenten, was den besten Spielern die Möglichkeit gibt, sich über die Nachbarn lustig zu machen. An vorderster Front steht Michael van Gerwen, der die deutsche Darts-Szene scharf kritisiert.
Michael van Gerwen lästert über deutsche Darts-Spieler
Wenn Michael van Gerwen über die deutschen Darts-Spieler spricht, genießt er es, spöttische Bemerkungen zu machen. Der niederländische Star schätzt die großen Hallen, die euphorische Atmosphäre und das kostümierte Publikum in Deutschland. Allerdings hat er wenig Respekt für die Spieler um den nationalen Primus Martin Schindler. “Die Deutschen sind besser im Zuschauen als im Spielen,” verspottete van Gerwen während seines Auftritts in der Premier League in Berlin.
In der riesigen Halle am Ostbahnhof war das Geschehen an diesem Abend symbolisch für die vergangenen Jahre. Die Deutschen tranken Bier, feierten und sangen in Kostümen, doch das Werfen von Darts blieb aus. Stattdessen traten in dem lukrativen Wettbewerb sechs Engländer an, darunter Weltmeister Luke Littler und der tägliche Sieger Stephen Bunting, ein Waliser, sowie van Gerwen, der aufgrund einer Schulterverletzung kurzfristig absagen musste.
Gabriel Clemens sorgte für einen Hype, als er im Halbfinale der Weltmeisterschaft 2023 auftrat und durch verschiedene TV-Studios tourte. Doch seitdem gab es kaum Erfolge im deutschen Darts. “Sie brauchen einen Gewinner,” stellte van Gerwen fest. Deutschland bleibt somit ein Zuschauer in der millionenschweren Premier League, abgesehen von einem einmaligen Gastauftritt von Max Hopp im Jahr 2019.
Während die Zuschauerzahlen in Deutschland steigen und die Begeisterung für Darts wächst, bleibt der sportliche Erfolg aus. Die Form der deutschen Top-Spieler wie Schindler und Clemens ist unbeständig, und die ersehnten Erfolge sind Mangelware. Luke Humphries, die aktuelle Nummer eins der Welt, äußerte sich skeptisch: “Man kann keinen deutschen Spieler in die Premier League bringen, solange sie keine großen Turniere gewinnen.”
Die Frage bleibt, ob vielversprechende Talente wie Ricardo Pietreczko und Niko Springer den Durchbruch schaffen werden. Van Gerwen hat sich an den deutschen Spielern festgebissen und kritisiert nicht nur deren sportliche Leistungen, sondern auch ihr oft unscheinbares Auftreten. Unterhaltungswert scheint im Darts ebenfalls von großer Bedeutung zu sein, und in beiden Kategorien gehören die Deutschen nicht zur Weltspitze. Immer wieder fehlen große Erfolge, und komfortable Führungen werden verspielt.
Ein Beispiel dafür ist das Weltmeisterschaftsspiel zwischen Humphries und Pietreczko, wo der Deutsche nach einer 3-1-Führung mit 3-4 verlor. Van Gerwen ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen: “Wie heißt er noch? Pietreczko? Der hatte überhaupt keinen Mut,” so der niederländische Star.