Physical activity is vital for preventing serious health issues, yet many individuals remain inactive. A significant portion of the global population, especially in Germany, faces health risks from a sedentary lifestyle, including hypertension and diabetes. Regular exercise improves mental health by boosting neurotransmitters linked to happiness. Just a few hours of activity weekly can reduce mortality risks and protect against diseases like cancer and dementia. Every bit of movement counts, with even small changes positively impacting health.
Die Bedeutung von körperlicher Aktivität für die Gesundheit
Körperliche Aktivität gilt als eine der wirkungsvollsten Maßnahmen zur Vorbeugung schwerer Erkrankungen. Dennoch bewegen sich viele Menschen nicht ausreichend. Studien zeigen, dass bereits moderate Bewegung die Lebensdauer verlängern und das Risiko zahlreicher Krankheiten verringern kann.
Gesundheitsrisiken durch Bewegungsmangel
Mehr als ein Viertel der Weltbevölkerung ist nicht ausreichend körperlich aktiv – in Deutschland betrifft dies fast jeden zweiten Menschen. Der moderne Lebensstil, geprägt von langen Sitzzeiten und Bürotätigkeiten, führt zu einem Bewegungsmangel. Die Folgen sind gravierend: Bewegungsmangel gilt mittlerweile als einer der wichtigsten Risikofaktoren für Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Personen, die mehr als acht Stunden täglich sitzen, ohne dies durch Bewegung auszugleichen, erhöhen ihr Sterberisiko um etwa 80 Prozent.
Sport als natürlicher Antidepressivum
Regelmäßige Bewegung löst eine Reihe biochemischer Prozesse aus, die sich positiv auf die psychische Gesundheit auswirken. Sport fördert die Ausschüttung von Dopamin, Serotonin und Noradrenalin – Botenstoffe, die Glücksgefühle erzeugen und Stress reduzieren. Untersuchungen zeigen, dass bereits 30 Minuten Joggen pro Woche genauso effektiv sein können wie ein Antidepressivum. Moderate Bewegung reicht aus, um eine spürbare Verbesserung der Stimmung zu erreichen.
Wie viel Bewegung ist notwendig?
Eine aktuelle Studie zeigt, dass fünf Stunden körperliche Aktivität pro Woche erforderlich sind, um lange Sitzzeiten auszugleichen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt mindestens 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive Bewegung pro Woche sowie an zwei Tagen Muskeltraining zur Stärkung der Muskulatur.
Die positiven Effekte von Bewegung sind wissenschaftlich gut dokumentiert. Bereits 15 Minuten tägliche Aktivität können das Sterberisiko um 14 Prozent senken. Wer intensiver trainiert – etwa 50 Minuten pro Tag – kann sein Risiko nahezu halbieren und zusätzlich das Immunsystem stärken.
Bewegung als Schutz vor Krankheiten
Kardiovaskuläre Krankheiten
Bereits fünf bis zehn Minuten Joggen pro Tag können das Risiko tödlicher Herz-Kreislauf-Erkrankungen um fast zwei Drittel senken. Regelmäßige Bewegung kann zudem den Blutdruck um bis zu 11/6 mmHg senken und die Blutfettwerte verbessern.
Diabetes
Körperliche Aktivität verbessert die Insulinempfindlichkeit und senkt den Blutzuckerspiegel. 2,5 Stunden Gehen pro Woche können das Risiko für Diabetes um 30 Prozent verringern. Eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining ist besonders effektiv.
Krebs
Studien zeigen, dass Menschen mit hoher körperlicher Aktivität ihr Risiko für 13 Krebsarten erheblich senken können – darunter Darmkrebs (16 Prozent), Lungenkrebs (26 Prozent) und Brustkrebs (10 Prozent). Selbst nach einer Krebsdiagnose kann Bewegung die Überlebenschancen verbessern: Brust- und Darmkrebspatienten, die gemäß den WHO-Empfehlungen trainieren, verringern ihr Sterberisiko um bis zu 28 Prozent.
Dementia
Bewegung hat nicht nur physische, sondern auch mentale Vorteile. Bereits zehn Minuten tägliches Gehen verbessern die Gedächtnisleistung. Langfristig kann Bewegung das Risiko für Demenz um bis zu 88 Prozent reduzieren.
Jeder Schritt zählt
Obwohl viele Experten eine weitere Erhöhung der Bewegungsempfehlungen fordern, steht fest: Jede Form von Aktivität ist besser als keine. Wer seinen Alltag aktiver gestaltet – zum Beispiel die Treppe statt den Aufzug nimmt oder das Fahrrad statt das Auto nutzt – kann bereits viel für seine Gesundheit tun. Besonders ältere Menschen profitieren von gezieltem Muskeltraining, um Stürzen und Muskelabbau vorzubeugen.
Wichtig: Obwohl regelmäßige Bewegung nachweislich zur Stimmungsverbesserung beiträgt, ersetzt sie nicht die professionelle Hilfe bei schwerer Depression. Betroffene sollten nicht zögern, psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.